Eiger Ultra Trail E51 2019 / Etwas zähe Sache

Vorgeschichte

Letztes Jahr hatte ich meinen Lieblingslauf den Eiger Ultra Trail verpasst, da ich den X-Alpine in Verbier probiert habe. 2019 wollte ich aber wieder in Grindelwald starten. Dieser Entscheid muss bereits im November des Vorjahres getroffen werden, da die limitierten Startplätze jeweils nach Öffnung der Anmeldung innert Minuten ausverkauft sind. Ich hatte gepokert und mit meinem Datasport-Account total 5 Startplätze reserviert (2x E101, 2x E51, 1x E16). Ich gebe zu, dies war nicht besonders fair. Es war aber meine Kritik am Anmeldeverfahren, welches nun ja auch auf ein Losverfahren geändert wird.

Damit ich wieder ruhig schlafen konnte, habe ich die überflüssigen Startplätze für einen guten Zweck (Spende an Run for Hope), an Kolleginnen und Kollegen verkauft. Für mich habe ich einen E51-Platz und für Silvia den E16 Startplatz behalten. Zum ersten Mal wollten wir beide an einer Laufveranstaltung starten.

Die Vorbereitung lief soweit gut. Ich habe etwas mehr trainiert als letztes Jahr. Daneben habe ich einige Wanderungen mit Silvia unternommen und wir waren ab und zu gemeinsam auf dem 1000er-Stägeli. An Pfingsten fuhren wir nach Grindelwald, um die E16-Strecke mal zu marschieren, damit Silvia sich ein Bild machen konnte.

Soweit alles im Plan bis zwei Wochen vor dem Rennen. Bei einer 2-tägigen Alpenüberquerung mit Kollege Urs, hole ich mir mit den neuen Bergschuhen so brutale Blasen an den Fersen, dass ich diese am Donnerstag vor dem Rennen noch nicht vollständig ausgeheilt sind. Trainieren kann ich gar nicht mehr, wegen Schmerzen bzw. der Angst, die Wunden gehen wieder auf. Deshalb fahre ich etwas verunsichert nach Grindelwald.

Vor dem Rennen

Unsere Jungs sind im Jungschar-Lager und Silvia und ich nutzen die Gelegenheit, schon am Donnerstag nach Grindelwald zu fahren. In der Spiezer Bucht geniessen wir das Mittagessen am See. Den Nachmittag verbringen wir mit einer kleinen Wanderung über die Gletscherschlucht zum Marmorbruch und zurück ins Dorf. – Grindelwald ist bereits von Trailrunnern bevölkert, welche an farbigen Schuhen und Shirts, Laufrucksäcken und Kompressions-Socken erkennbar sind. Ich habe das Gefühl, alle hier sind brutal parat, nur ich nicht. Mein Ziel wäre gewesen, den Lauf dieses Jahr knapp unter 8h zu schaffen. Ich zweifle aber dran, ob dies für mich wirklich möglich ist.

Am Freitag morgen holen wir kurz nach 9:00 Uhr unsere Startnummern. Danach eine Wanderung von der Grossen Scheidegg zur First, welche wir dann spontan noch um den Downhill nach Grindelwald ergänzen. Den Rest des Nachmittags verbringen wir im Eventgelände, wo wir Charlotte und Markus Hauri, Oli Stupp und Isabelle und Armin Steiner treffen. Nachtessen gibt es an der Pasta Party und nachher noch ein Dessert bei uns auf der Hotelterrasse.

Wir gehen früh zu Bett und ich schlafe gut. Um 4:00 Uhr geht der Wecker und wir beobachten vom Balkon aus, wie das E101-Feld vorbeiläuft. Ein imposanter Anblick. Dann nochmals ein Nickerchen, bevor wir um 5:45 Uhr zum Frühstück gehen. Danach alles packe, auschecken und ab gehts zum Start.

Mit Markus gut gelaunt vor dem Start

Grindelwald – First

Im Starterfeld

Um 6:45 Uhr laufe ich mit der ersten Startgruppe los. Schon nach wenigen hundert Metern stelle ich fest, dass meine Handy aus der Fronttasche rutscht und das so nicht funktionieren wird. Ich nehme es in die Hand und will es beim Stau vor der Brücke im Rucksack verstauen. Da ich meine kleine Digitalkamera zu Hause vergessen hatte, wird es heute leider keine Fotos von der Strecke geben. – Aber da ich ja sowieso schnell laufen will, habe ich ja eh keine Zeit zum fotografieren.

Das Dorf lassen wir rasch hinter uns und es geht aufwärts Richtung Grosse Scheidegg. Ich versuche Gas zu geben um nicht zu weit hinten im „Stau“ stecken zu bleiben. Insgesamt habe ich das Gefühl, gut unterwegs zu sein und bin insbesondere froh, dass ich meine Füsse heute nicht spüre, welche mir die letzten beiden Wochen so Sorgen gemacht haben.

Wie angedacht verstaue ich das Handy dann beim „Brücken-Stau“ in der Aussentasche des Rucksacks. Ich nutze die Gelegenheit auch gleich, meine Stöcke einsatzbereit zu machen. Trotz der frühen Stunde und der Tatsache, dass wir im Schatten laufen, ist es bereits recht warm. Da der Aufstieg eh meist auf Single-Trails stattfindet, ist es ein Kolonnen-Laufen. Ich konzentriere mich einfach auf die Füsse vor mir und lasse die Höhenmeter vorbeigehen.

Im Aufstieg zur Grossen Scheidegg

Nach gut 1:33h bin ich dann auf der Grossen Scheidegg. Wasser habe ich noch genügend und so marschiere ich an der Verpflegung vorbei. Ich werfe zwei Salztabletten ein und genehmige mir ein Sponser Power Gum.

Mir fehlt der zeitliche Vergleich zum letzten Jahr, ich weiss aber, dass ich nach 2:16h auf der First war. Das joggen geht heute mühsam und ich habe das Gefühl, mir fehlt etwas die Gewohnheit, da ich in letzter Zeit immer nur gewandert bin. Die Zeit von 2017 bis zur First schaffe ich heute auf jeden Fall nicht.

Ich denke an Silvia, welche um 9:00 Uhr gemeinsam mit Charlotte auf die E16-Strecke gestartet ist. Ich bin gespannt, wie es den beiden ergeht. – Auf der First warten Susanne und René. Ich grüsse sie kurz und gehe dann auf den Cliff Walk. Ein asiatisches Brautpaar will dort Fotos machen, wird aber von hunderten Läufern dabei gestört.

An der Verpflegung fülle ich eine Wasserflasche auf und esse ein Stück Banane. Nach der Verpflegung dann die Zwischenzeit. Ich passiere in 2:23h und bin etwas frustriert. Eigentlich wollte ich 10 Minuten schneller als letztes Mal sein, nun habe ich sogar fast 10 Minuten verloren. – Mental werfe ich in diesem Augenblick die Flinte ins Korn und habe eine Krise. Ich überlege mir, auf Markus zu warten und das Rennen gemeinsam mit ihm fertig zu laufen. Da Susanne und René aber immer noch vor dem Cliff Walk auf ihn warten, denke ich er liegt weiter zurück und ich mache mal alleine weiter.

First Cliff Walk

First – Faulhorn

Bis zum Bachalpsee wäre es wieder möglich, Tempo zu machen. Aber wie gesagt, joggen geht heute hart und die Motivation ist nach der „schlechten“ Zwischenzeit etwas im Keller. Ich fühle mich gestresst und komme nicht richtig in den Flow. Objektiv gesehen habe ich absolut keine Probleme. Nur Mindfuck!

Nach dem Bachalpsee geht es auf technischem Singletrail weiter und es herrscht wieder Kolonnenverkehr. Mit den aktuellen Teilnehmerzahlen ist die Kapazität der Strecke sicher ausgereizt. Ein paar Läufer sind ungeduldig und wollen überholen, was nicht ganz einfach ist. Ich lasse mich einfach mitziehen und schaue, dass ich am Vordermann dranbleiben kann. Ich versuche möglichst viel zu trinken und nehme regelmässig Salztabletten und Power Gums.

Dann kommt der Verpflegungsposten „Feld“. Eigentlich meine Lieblings-Verpflegungsstation. Leider muss man heute auch hier anstehen, bevor man überhaupt in den Stall reinkommt. Eh schon in negativer Stimmung, ärgere ich mich etwas. Ich fülle beide Flaschen voll auf und nehme noch ein paar Chips. Dann geht es weiter Richtung Oberläger Bussalp.

Der Weg dort rüber ist nicht sehr anspruchsvoll und in meinem Kopf hat es Raum für sinnlose Gedanken. Ich frage mich, wie ich je den E101 schaffen konnte. Und ich frage mich, wie ich nächste Woche den T88 schaffen soll. Und ich frage mich, wie ich aufs Faulhorn hoch komme.

Profil Eiger Ultra Trail E51

Irgendwann kommen dann wieder die sinnvollen Gedanken. Ich muss mich von irgendeiner Finisherzeit lösen und einfach den Tag geniessen. Ausser der Zeit ist alles perfekt in Ordnung. Die Füsse sind gut, die Muskeln sind gut, Essen und Trinken kann ich ohne Probleme, die neue Julbo-Brille ist super bequem und es gibt keinen Grund, den Lauf nicht zu geniessen.

Mit neuem Mindset geht es also in den über 600 Höhenmeter-Aufstieg aufs Faulhorn. Ich will es bewusst gelassen angehen und das funktioniert dann auch. Früher habe ich in solchen Aufstiegen dauernd auf die Uhr geschaut und abgeschätzt, wie lange es noch dauert. Heute schaue ich weder auf die Uhr, noch nach oben. Ich kann ein paar E51- und vor allem E101-Läufer überholen. Mein Ziel ist, ohne Pause hochzumarschieren. Das gelingt mir dann auch und ich bin zufrieden.

Ich liege etwas mehr als 15 Minuten über meiner Zeit von 2017. Das weiss ich aber während dem Rennen nicht und es wäre mir inzwischen auch egal gewesen. Vor der Verpflegung hat es wieder eine lange Warteschlange, was mich veranlasst, daran vorbeizugehen und mich zu verpflegen. Wasser kann man eh nicht auffüllen und ich habe noch genügend dabei.

Faulhorn – Schynige Platte

Direkt nach dem Faulhorn ein steiler und sehr technischer Abschnitt. Dieses Jahr hat es immerhin keinen Schnee und ist deshalb nicht so rutschig. Jetzt sind wir auf der Wanderroute und neben den Trailläufern hat auch sonst recht viel „Verkehr“. Die meisten Wanderer machen uns Platz und wir ärgern sie wohl mehr, als sie uns.

Ich orientiere mich nun mehr an der Uhrzeit, als an meiner Laufzeit. Es ist um die Mittagszeit und ich will mich einfach mal überraschen lassen, wo ich bis 13:00, 14:00 und 15:00 sein werde. Ab da kann es nicht mehr weit sein.

So bin ich nun wesentlich entspannter und zufriedener. Das Feld hat sich seit dem Faulhorn gefühlt massiv verteilt und es geht für meine Begriffe weniger hektisch zu. Die Strecke bis zur Schynigen Platte ist abwechlungsreich und landschaftlich reizvoll. Trotz der grossen Hitze und entsprechendem Flüssigkeits- und Salzverlust habe ich absolut keine Probleme mit Krämpfen. Die Salztabletten bewähren sich anscheinend. Was mir auch viel Freude macht, ist die neue Julbo-Sonnenbrille, welche Julbo dem Run for Hope-Team gesponsert hat. Die reaktiven Zebra-Gläser funktionieren tiptop und die Brille ist leicht und drückt nirgends.

In Gedanken gehe ich schon mal durch, was ich mir im Ziel gönnen will. Heute wird es zur Ausnahme mal keine Apfelschorle, sondern ein alkoholfreies Panaché werden. Zuerst muss ich nun aber ins Ziel kommen. – Bei der Verpflegung Egg fülle ich etwas Wasser nach und setze mich kurz hin um mein Handy zu checken, welches dauern irgendwie gepiepst hat. Ist aber nichts wichtiges drauf und ich laufe rasch weiter.

Auf der Schynigen Platte gibt es eine Support-Zone, wo Betreuer offziell die Läufer betreuen dürfen. Entsprechend viele Leute warten dort und da ich grad alleine unterwegs bin, als ich durch die Zone laufe, bekomme ich den ganzen Applaus ungeteilt! Das gibt Energie für den etwas mühsamen Downhill bis zur Verpflegung „Schwand“.

Schynige Platte – Grindelwald

Ich hoffe auf ein Stück Melone bei der Verpflegung. Zuerst aber wie gesagt der Downhill auf der steilen Strasse. Ich merke, dass ich hier eher schneller bin, als die meisten Läufer um mich. Wie gesagt, Probleme habe ich bis jetzt ja eigentlich keine. Nur die Zeit entspricht nicht meinen Wünschen.

Etwas erstaunt stelle ich fest, dass kein Verpflegungsposten da ist, wo er doch immer war. Ein Streckenposten beruhigt mich aber und sagt, der Posten kommt etwas weiter unten. Auch okay, denn ich freue mich nun wirklich auf ein paar Becher Cola. – Am Posten treffe ich dann auf Richi Tonolla. Zwei Sachen machen mich allerdings stutzig: Erstens hat er nicht sein legendäres grünes Shirt an und zweitens ist er alleine unterwegs. Die Sache mit dem Shirt lassen wir ungeklärt. Die fehlende Begleitung ergibt sich daraus, dass sein Neffe Adrian leider bereits auf der Grossen Scheidegg wegen körperlichen Problemen aufgeben musste.

Ich gönne mir 3 Becher Cola, zwei Minuten Sitzen und ein paar Chips. Ich habe das Gefühl, an diesem Posten sieht man den Läufern die Strapazen des Tages zum ersten Mal richtig an. Viele sitzen ab und einige liegen auf den Liegen und lassen sich massieren. Ein Bus fährt grad vor, welcher Läufer mitnimmt, die hier aufgeben.

Richi ist schon wieder weg und ich mache mich auch wieder auf die Socken. Bald kann ich ihn überholen und wünsche ihm noch alles gute. Der alte Hase wird auch dieses mal den E101 erfolgreich finishen. Unglaublich, mit welcher Ausdauer er die Sachen immer wieder gnadenlos zu Ende läuft!

Der Downhill nach Burglauenen ist ja eine Sache für sich. Im Märchenwald stecke ich hinter eher langsameren Läufern fest und es geht deshalb recht easy. Auf den knackigen Gegenanstieg bin ich heute zum Glück vorbereitet und nehme auch diesen ohne einen Blick nach oben oder auf die Uhr. Ich schaue einfach stur auf die Füsse der Asiatin vor mir, bis wir oben sind.

Ab dann habe ich wohl die beste Phase des Rennens. Meine Muskulatur ist in einem top Zustand fürs abwärts laufen und ich kann viele Läufer auf der steilen Strasse überholen. – Ich habe Drang zum pinkeln und freue mich deshalb auf die ToiToi’s in Burglauenen. Der Einlauf dort ist immer ein Highlight. – Du kommst nach dem langen Downhill aus dem Wald und triffst auf viele Zuschauer, welche dich bejubeln. Der Speaker liest deinen Namen runter und du bist zurück auf „dieser Welt“.

Wasser habe ich noch genügend. Melonen kann ich auf die schnelle nicht entdecken. – Da bleibt nur noch pinkeln und dann weiter. Dass ich trotz der hohen Temperaturen noch pinkeln kann, ist ein positives Zeichen. Ich scheine einigermassen genügend Flüssigkeit aufgenommen zu haben.

Bei mir ist die Spannung nun aber weg und ich habe eigentlich gar keine Lust noch fertig zu machen. Wieso kann das Rennen hier nicht zu Ende sein? Da hat man 45 Kilometer feinste Trails und Landschaft und muss nachher noch 6 Kilometer am Talboden nach Grindelwald zurücksiechen!

Vor zwei Jahren war mein Ziel, auf diesen 6 Kilometern noch rennen zu können. Heute hat mir dieser Fokus total gefehlt und da ich bis Burglauenen schon über 8 Stunden gebraucht habe, ist nicht mal mehr ein Sub-9h-Finish realistisch. – Ich marschiere los und habe weder Energie noch Motivation für einen Laufschritt. Ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, wie die E101er, nun in den Aufstieg nach Wengen zu gehen. Mir wird extrem bewusst, dass ich nächsten Samstag beim T88 mit einem total anderen Mindset am Start stehen muss. Dem „Geduldigen-Durchbeisser-Mindset“!

Vor zwei Jahren hatte ich mich hier noch mit mentalen Spielen etwas gequält. 500 Meter laufen und 200 Meter marschieren. Bis zur nächsten Brücke rennen …. – Heute beschliesse ich, einfach nach Grindelwald zu wandern und den Tag zu geniessen. Ich gehe davon aus, von dutzenden Läufern überholt zu werden. – Erstaunlicherweise findet das dann nicht statt und ich habe das Gefühl, auch anderen wäre es lieber, der Lauf wäre in Burglauenen zu Ende.

Nächstes Jahr werde ich mich für einen E35-Startplatz bewerben. Ich will wieder mal die Südseite des Tals sehen und auf den Trails praktisch direkt bis vors Ziel kommen.

Irgendwie gehen dann die 6 Kilometer weg. Im letzten knackigen Aufstieg ins Dorf überholt mich Walter Manser, welcher als 3. des E101 ins Ziel läuft, mit flüssigen Schritt. Unglaublich, was diese Cracks drauf haben.

Die letzten paar hundert Meter auf der Dorfstrasse und ins Ziel laufe ich dann. Nach 9:08h stoppt die Uhr heute für mich. – Eigentlich wollte ich eine Stunde schneller sein, aber da hat einfach die Fitness gefehlt und ich denke die Bedingungen waren härter als 2017.

Nach dem Rennen

Direkt hinter der Ziellinie warten Charlotte, Susanne und René. Charlotte und Silvia haben den E16 in 3:47h geschafft und sind somit innerhalb des Cutoffs geblieben. Ich freue mich über die tolle Leistung der beiden. – Silvia hat sich schon auf den Heimweg gemacht, damit sie unsere Jungs vom Lager abholen kann.

Zuerst schlage ich mir den Bauch mit Wassermelonen voll und trinke etwas Cola. Bei den Wassermelonen treffe ich Bernhard Aeschbach aus Staffelbach, welcher als Helfer im Einsatz ist. – Dann kurzes Gespräch mit Armin, welcher das Ding in 7:17h gelaufen ist. Sensationelle Zeit! – Ein persönliches Treffen gibt es noch mit Luzia Bühler, welche 3 Wochen nach ihrem 11. Platz beim Western States 100, hier als 3. den E51 gefinisht hat.

Dann gibt es endlich mein Panaché, welches ich infolge einsetzendem Platzregen im Festzelt geniesse. Dabei werden natürlich intensiv die Ergebnisse und Zwischenstände meiner Kollegen gecheckt. Brigitte und Anni sind beim E101 auf Podestkurs in ihren Alterskategorien. Super Sache!  – Markus scheint etwas zu kämpfen und ist noch nicht in Burglauenen. – Dann die grosse Überraschung: Oli ist nur rund 20 Minuten  vor mir ins Ziel gekommen. Da war wohl der Wurm drin.

Nach einer sogar für mich zu heissen Dusche und einem Kaffee mit Oli, mache ich mich mit dem Zug zufrieden auf den Heimweg.

 

Fazit

Wenn ich mir vor dem Rennen schon Zeitziele stecke und persönliche Bestleistungen anstreben, dann ist das bis jetzt meist schief gelaufen. Für mich ist das beste, wenn ich einen Ultra mit Demut und Geduld angehe und mich dann freuen kann, wenn es besser läuft als erwartet.

Schlussendlich kann ich sehr zufrieden sein, wie es gelaufen ist. Körperlich keine Probleme, Ausrüstung hat funktioniert, Verpflegung auch. – Verbesserungspotential habe ich sicher noch im läuferischen Bereich, da muss ich wieder mehr machen in den nächsten Wochen.

Ausblick

Am nächsten Samstag geht es bereits weiter mit dem Swissalpine T88. Der Lauf reizt mich landschaftlich und es kommen viele schöne Erinnerungen an den Irontrail T201 auf. – Letztes Jahr hatte ich den T88 ohne grosse Not abgebrochen, da ich merkte, dass mein gestecktes Zeitziel nicht erreichbar ist.

Dieses Jahr geht es darum, das Ding einfach sauber fertig zu laufen, egal mit welcher Zeit. Ich werde am Samstag mit der entsprechenden Einstellung am Start stehen!

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