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Saisonplanung 2014

Ich habe mir für das Jahr 2014 ein ambitiöses Ziel gesetzt. Ich möchte die notwendigen 8 Quali-Punkte für den Ultra Trail Mont Blanc (UTMB) erlaufen. Damit könnte ich mich 2015 oder 2016 für den UTMB anmelden und falls ich das notwendige Losglück habe, auch starten.

Die 8 Punkte müssen mit maximal 3 Rennen erlaufen werden. Mein Plan sieht wie folgt aus:
14. Juni: Défi Val-de-Travers / 74km / 2920 Hm / 2 UTMB-Punkte
Défi International Val-de-Travers
19. Juli: Eiger Ultra Trail / 101km / 6700 Hm / 3 UTMB-Punkte
Eiger Ultra Trail Grindelwald
Höhenprofil Eiger Ultra Trail E101
16. August: Mountainman Ultra / 80km / 5000 Hm / 3 UTMB-Punkte
Ansonsten habe ich mich bereits für folgende Rennen angemeldet:
17. Mai: Ultra Marathon Bieler See / 50km:
Ist ein schöner, flacher, gemütlicher Lauf um den Bielersee (inkl. St. Petersinsel) und dient mir als langer Lauf und Formtest.
30. August: Sardona Trail Halbmarathon:
Dieser Lauf soll das Dessert meiner diesjährigen Trail-Saison werden. Ich habe mich gemeinsam mit einem guten Freund angemeldet und wir wollen einfach einen guten Tag zusammen verbringen (und vorher/nachher ein paar Bier trinken).
Allenfalls laufe ich im Herbst dann noch den Swiss City Marathon und den Frauenfelder Marathon. Die beiden Rennen haben mir 2013 Spass gemacht. 
Wie realistisch es für mich ist, innerhalb von zwei Monaten, drei Ultra-Trail-Läufe erfolgreich zu finishen, weiss ich nicht. Ich denke grundsätzlich sollte es möglich sein. Es müssen aber einige Faktoren zusammenspielen, dass es schlussendlich aufgeht. Am meisten Respekt habe ich natürlich vor dem Eiger Ultra Trail. Ich rechne da mit einer Laufzeit zwischen 20 und 24 Stunden. Also etwa doppelt so lange, wie letztes Jahr am Bieler 100km-Lauf. Das sind zeitlich völlig neue Dimensionen und wenn man bedenkt, dass ca. 45km der Strecke auf einer Höhe von über 2000müM liegen, dann studiert man besser nicht viel länger dran herum.- Auf jeden Fall werde ich nachher um viele Erfahrungen reicher sein.
Betreffend Training versuche ich vor allem, genüngend Höhenmeter (aufwärts und abwärts) zu machen. Die Geschwindigkeit bei diesen Ultratrails ist nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist, dass die Muskulatur die Belastungen aufwärts, aber vor allem auch abwärts, aushalten kann. Entscheidend wird auch sein, ob es mir gelingt, während den Rennen genügend Nahrung und Flüssigkeit aufzunehmen.
Auf jeden Fall bin ich wahnsinnig gespannt, ob und wie mir die Umsetzung meiner Pläne gelingen wird!
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